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Protopterus annectens
Westafrikanischer Lungenfisch
Afrikanische Lungenfische leben oft in Gewässern, die monatelang trocken fallen. Sobald der Wasserstand sinkt, graben sie sich im Schlamm ein und bilden einen harten Kokon aus Schleim, der sie vor dem Austrocknen schützt. Ein poröser Schlammpfropf lässt genügend Atemluft hinein, die sie dank ihrer Lungen nutzen können.
In diesem Zustand überdauern sie Monate bis Jahre. Ihr Stoffwechsel ist stark reduziert und sie ernähren sich ausschließlich von körpereigenen Reserven. Sobald das Wasser zurückkehrt, erwachen sie aus ihrer Starre. Stark abgemagert und eingefallen brauchen sie dann eine gewisse Zeit, bis sie wieder voll aktiv sind.